Montag, 28. April 2014

Warum in die Ferne...

…wenn es in der Pfalz doch 13°C und Wind hat? Nach vielerlei Überlegungen ob nun doch Frankreich oder bouldern in der Schweiz, fassten wir den Entschluss dieses Jahr unseren Osterurlaub in der Pfalz zu verbringen. Gemeinsam mit unseren Freunden Matze und Doro machten wir uns gen Westen auf, um endlich wieder mal den geschichtsträchtigen und klassischen Sandstein der Südwestpfalz unter die Finger zu bekommen. Alle Jahre fahre ich dort rüber, um danach allen die Ohren voll zu schwärmen wie genial dort die Kletterei ist und wie gerne ich dort auch leichtere Touren klettere. Dann zähle ich immer auf, dass Linial, Bogenverschneidung, Geierwalli, Badman und Superlative einfach nicht zu überbieten sind und erkläre mich offiziell zum Pfalzfan. Meist wird mir dann entgegnet: „Na ich war auch schon lange nicht mehr dort.“ „Ich fahre lieber ins Elbsandstein.“ Oder „?“ eben garnichts.
Dieses Jahr fuhr ich allerdings mit einem bestimmten Ziel los. Nicht nur leichte Touren standen auf meiner Wunschliste. So wollte ich endlich mal das „Mekka“ 10 punkten, aus welchem ich mich bereits vor 5 Jahren im oberen Drittel, mangels fehlendem Verdichtungsvermögen, verabschieden musste. So war dann das erste Ziel gleich der Nonnenfels im Bärenbrunner Tal. Nach einem Nachmittag Ausbouldern konnte ich am zweiten Tag meine Wunschtour punkten. Für mich ein Highlight in der Pfalz. Nun konnte es genüsslich von statten gehen. Also…Kletterführer raus und hin zu den Sternetouren. Büttelfels, Hochstein, Fladensteine und Kreuzfels. Überall boten sich wahnsinnig gute Touren von Format. Der Pfälzer Bundsandstein zeigte sich in seinen schönsten Formen und die Bedingungen konnten nicht besser sein. Am letzten Tag konnte ich noch einige schwerere Touren am Kreuzfels klettern. Leider scheiterte ich nur ganz knapp an einem Durchstieg der „Kleinen heilen Welt“. Aber was solls, es muss ja immer einen Grund zum Wiederkommen geben. Bilder Folgen.

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