Samstag, 10. April 2010

Gorges du Loup





Ach ja, wie schön es ist nach 4 monatiger Seilkletter-Abstinenz das schöne Südfrankreich aufzusuchen um zu schauen was die Ausdauer so macht. Na nix natürlich....










Aber wie es die Tradition so will (seit Ostern 1991 gehts nach Frankreich zum Klettern) fahren wir wieder mit einem gemütlichen Trupp gen Süden. Diesmal sollte es die Gorges du Loup sein. Die beträchtliche Anzahl von 60 Touren im Sektor Deverse 7c aufwärts lockten uns schon ein wenig. Gleich wir auch wussten, dass nach 15 Kletterzügen unsere Unterarme beträchtliche Ausmaße annehmen würden führte unser Weg in die riesige Grotte. Etwas enttäuscht waren wir, da viele der besten Linien nicht kletterbar waren, da die Sinter das Wasser bachartig nach unten geleiteten. Die spektakulären Kracher "KinematiX" 9a , "Punkt X" 9a und "Abbys" 9a glichen zwar einem Wasserfall aber bestachen dennoch doch ihre charakteristischen Sinterfahnen, die sich schier endlos nach oben schlängelten um im Nichts zu enden.


Auch wenn die richtig langen Sachen für uns nicht möglich waren, so fanden wir unsere Projekte, die uns ordentlich den Saft aus den Armen zogen. Einige Eingewöhnungstage brauchten wir schon, um endlich mal einen roten Punkt schreiben zu können. Es war schon lustig. 10 Meter gingen total locker und dann gabs garnix mehr. An den dicksten Henkeln bin ich abgefault. Aber es ging Bergauf. Conny konnte sich mit der Begehung von "Super Mekanik" 8a und einigen weiteren Routen bis 7c über einen erfolgreichen Start in die Kletter saisson freuen und ich war glücklich, als ich mir am letzten Tag noch "New power generation" 8b hohlen konnte. Es waren wie immer sehr schöne Tage, an die ich wehmütig zurückdenke, wenn ich gerade wieder im kalten Deutschland sitze und mit den Bouldermatten liebäugele.

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