Montag, 15. Oktober 2012

Herbst in Franken

Es ist Herbst in Franken. ...und was sagt uns das? Gute Bedingungen für kleine Griffe! Jedenfalls dort, wo der Fels nicht im Wald steht. Gerade tingele ich durch die Fränkische und klettere einfach Touren, die ich schon immer mal machen wollte. Ob 9er oder 10er. Egal. Hauptsache nicht wieder ewig rumprojektieren. Unter Anderen befindet sich ein solches „Objekt der Begierde“ an der Glawewand im Püttlachtal. Schon vor 5 Jahren, als ich die Route Raufaser kletterte, schielte ich nach links auf die beinahe strukturlose Platte der Mikrowelle 10. Weder konnte ich Griffe ausmachen noch war die Tour gechalkt. Aber es mussten noch 5 Jahre ins Land gehen, bis ich wirklich mal wieder auf das krätzige Kratzen Lust hatte. Und so war es dann auch in diesem Herbst. Zwei Tage boulderte ich die Tour aus und konnte sie dann am dritten Tag punkten. Der Durchstieg fühlte sich dann wirklich leicht an. Am Umlenker dachte ich, ich hätte eine 9- geklettert. Extrem war es für die Füße, unterlagen sie doch schon lange nicht mehr solchen Belastungen. Alles in allem freue ich mich über einen weiteren Güllich-Klassiker in meiner Sammlung (auch wenn ich nicht den Originaleinstieg über das Mono gemacht habe). Am Sonntag holte ich mir noch die Route Figth clup 10-, an der Großen Dooser Welle. Das volle Kontrastprogramm zu Tag zuvor. Steiles Gemäuer mit 2-Fingerlöchern und weiten Zügen sind hier vor Ort. Irgendwie hat mich der Fels nie sonderlich interessiert. Jetzt bin ich eigentlich recht begeistert. Und das wird nicht meine letzte Tour dort gewesen sein. ...übrigens die zwei neuen 10+ Touren an der Glawewand am rechten Pfeiler sehen eher weniger einladend aus. Foto folgt.

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