Montag, 21. Mai 2012
Routeninfos 1
Location: Frankenjura - Kalte Wand, Sandkasten
Vergangenes Wochenende waren wir an der Kalten Wand unterwegs. Conny hat dort ein Projekt. Ich war noch zu platt, um in mein Projekt am Zwergenschloss zu gehen. Deshalb schaute ich mir einmal die Route Starkstrom 10- an. Irgendwie fristet die Tour so eine Art Schattendasein. Nie gechalkt, feucht aussehend. Manche meinen, die Tour sei nicht so recht lohnend. Nun, mir hat die Tour super gefallen. Die Züge machen echt Spaß und der Fels ist Klasse (Monos, flache Schalen, Leisten, Löcher. Am Samstag bekam sie gleich zwei Begehungen ab. Gechalkt ist sie nun auch. Daumen hoch!
Am Sonntag schauten wir im Rahmen eines Warmup mal am Sandkasten im Ailsbachtal vorbei. Fazit: 5 Touren von 7 bis 8+ in sehr löchrigem Kalk. Die Anstiege müssten noch etwas abgeklettert werden (Name ist manchmal Programm). Ein kurzer Besuch lohnt sich.
8a.nu Adee
Warum eigentlich 8a.nu? Das fragt so mancher sich. Wir haben uns die Frage auch gestellt und dennoch immer fleißig eingetragen. Zwar haben wir an keinem Ranking teilgenommen und keine Punkte für irgendetwas bekommen. Allerdings führten wir über einige Jährchen unsere Scorecard. Dem Reitz des interaktiven Tourenbuchs erlagen wir. Irgendwie haben wir keine rechte Motivation mehr, die 8a.nu Seite mit unseren Begehungen zu füttern. Wir haben uns jetzt jeder ein schönes Büchlein besorgt, in das wir ganz klassisch und mit viel Liebe unsere Touren eintragen. Dennoch haben wir uns überlegt, dass wir euch über unseren Blog Infos zu Trips, Kletterrouten und Bouldern geben möchten. Also bleibt dran und lest, was es Neues gibt.
Auf bald
Thomas und Conny
Donnerstag, 12. April 2012
Altes und Neues in Finale
...wow, gleich zwei neue Kletterführer für Finale und beide mindestens doppelt so dick wie mein altes "Lochner-Exemplar". Also wurde ein Führer geordert und ab ging die Osterreise ins gute alte und neue Finale. Für die kommenden fünf Tage sollte unser Basislager wieder einmal der Monte Cucco sein. Ein idealer Ausgangspunkt für das nahegelegene Il Rifugio, wo wir jeden Abend Antonios geniale Pizza genossen. Aber das ist nichts Neues. Neu ist auch nicht, dass wir wiedermal Chancenlos in der 8a Platte "Radical Chick" waren und beinahe verzweifelten. Folglich verlagerten wir unsere Aktivitäten mehr in steileres Gelände. Wir ceckten "Belgarat" 8b aus und machten uns beide ganz gut in der Tour. Für einen Durchstieg reichte es allerdings nicht mehr. Im Kletterführer Thomasinis wurden zwei neue Sektoren am Monte Cucco angepriesen. Ganz links wurden in der Grotte am Naturtheater etliche Linien im Grad 7b, 8a+,8b und 8c eingebohrt. Ich ging mit der Grotte auf Tuchfühlung. Eine Linie hatte es mir angetan. "Cucco in Alto" 8b, welche linkshaltend ,steil einer stumpfen Kante mit traumhaften Bewegungen folgt. Die Tour kam meinem Kletterstiel gut entgegen und so konnte ich "Cucco in Alto" recht schnell klettern. Allerdings muss gesagt sein, dass die Grotte wirklich nur eine Hand voll schöner Linien bietet. Sie ist eine nette Ergänzung, allerdings kein Höhepunkt. Einen weiteren Neuen Sektor des Monte Cucco besuchten wir anderen Tags. Der Sektor liegt gut 25 Gehminuten vom Parkplatz entfernt und befindet sich eigentlich schon nicht mehr am Cucco, sondern oberhalb des Superpanza. Dem entsprechend alleine ist man hier. Die Routen sind zu 80% saniert. Es dominiert senkrechte Kletterei an sehr scharfen Löchern. Wir finden hier ca. 25 Touren zwischen 5c und 8a vor, wobei eher die leichteren Touren lohnend erscheinen. Eine 8a allerdings sticht mit ihrer Einzigartigen Linie hervor. Das Rissdach mit seinen kompromisslosen Klemmern hat es Conny angetan und so macht sie dem Dach innerhalb kürzester Zeit den Gar aus. Alle Finger sind noch dran und die haut ebenso. Und so blieb uns noch genug Zeit zum Genussklettern, Eisessen und Entspannen. Ciao Finale bis irgendwann mal wieder.
Danke auch an den Hausmeister Guido Cortese, der mir wertvolle Tipps für Cucco in Alto gab.
Danke auch an den Hausmeister Guido Cortese, der mir wertvolle Tipps für Cucco in Alto gab.
Sonntag, 12. Februar 2012
Chironico 2012


Kaum hatten sich die Muskeln vom sächsischen Sandstein ein wenig erholt und der lästige Schnupfen ging in die letzte Runde, so holte ich Conny in Meiningen ab und die Reise ging (beinahe nahtlos) weiter ins sonnige Tessin. Wir waren hungrig auf den feinen Granit und konnten es kaum erwarten den schweizer Qualitätsstein unter die Finger zu bekommen. Unser letzter Aufenthalt war schon wieder zwei Jahre her und wir waren froh endlich wieder da zu sein. Bei einbruch der Dunkelheit kamen wir an. Unbedingt wollte ich nochmal Hand anlegen. Also schnell hoch nach Cresciano und Arcadia probieren. Hopla! Ganz schön zackig! Und nach der langen Fahrt wars wohl doch besser erstmal etwas gediegener anzufangen. Die folgenden Tage verbringen wir mit Freunden aus Jena und tummeln uns vor allem in Chironico. Auf meinem Plan steht das Willenbergdach 8a, welches ich mit Hilfe der Tricks zweier jüngerer Boulderer dann klettern auch kann.Danke nochmal an Rene! Conny hingegen nahm Kontakt zu den Kratzern des Teamworks 8a auf und konnte dieses auch recht schnell klettern. Eine Stunde verbrachten wir an diesem Block. Nach einem Ruhetag gings dann in den Sektor Paese, wo uns neben einigen leichteren Bouldern beiden das Souvenir 8a gelang. Das gestein an diesem Block ist der Wahnsinn! Beinahe erinnert mich der Granit an Kalk, solche Formen und Strukturen hat er zu bieten. Genial!
Insgesammt waren es wieder sehr schöne Tage in der Sonnenstube der Schweiz. Wir waren unterwegs mit alten Freunden und schlossen auch neue Bekanntschaften. Wir hatten beste Bedingungen und waren beinahe ständig am Bouldern.
Freitag, 3. Februar 2012
Russenkälte im Bahratal
Eigendlich war geplant für einige Tage nach Bleau zu fahren. Leider sagte mir ein Freund kurz vorher ab und ich disponierte um. Scließlich dachte ich mir, wenn Du alleine nach Bleau fährst, machst Du dich innerhalb von zwei Tagen zur Minna und kannst wieder abreisen. So beschloss ich für drei Tage gen Osten, ins Bahratal zu fahren. 1. Tag, -18 °C Schlachthof: Ich kann es kaum glauben, wie genial die Blöcke sind. Überall im Wald verstreut tolle Blöcke mit sehr guten und logischen Linien. Der Fels ist der Hammer. Eigendlich bin ich ständig am Bouldern. Kaum ist ein Top erreicht, so springe ich zum nächsten Block und muss die nächste Linie probieren. Schwierigkeitsgrade sind egal. Ich möchte einfach nur die Boulder fühlen und das Gestein genießen. So geht das Ganze bis in den frühen Abend hinein. Almälich merke ich, wie ich so langsam aber sicher platt werde und ich beschließe mich zu meiner Unterkunft auf zu machen.
2. Tag, -18 °C Bäckerei in Pirna: Ich treffe mich mit Markus Hoppe, der mich dann durchs Bahratal führen wird. Wir plaudern, und dann gehts ab ins Tälchen. Zuerst verschleppt mich Markus in den Gulag, wo ich nicht im Steinbruch arbeite, aber dennoch seine Kreationen befühle.Vor allem der Boulder "Hinterland" beeindruckt mich sehr. Selten habe ich so einen monströsen Boulder gesehen. Respekt Markus! Aber wir gehen weiter und befinden uns wieder im Schlachthof, wo wir einige Sache zusammen kletter. Die Sonne scheint zwar, aber an Wärme ist nicht zu denken. Die Bedingungen sind allerdings perfekt. Am Nachmittag macht sich Markus auf, worauf ich noch ein zwei sachen klettere und langsam merke, wie mich die Kälte richtung Kaffee zwingt. 3. Tag -20°C Schlachthof: Ich trete nochmal hoch motiviert an. Schließlich habe ich gestern am Aboriginesblock einen dicke Sack aufgehangen. Gestern konnte ich den Kreuzzug des Aborigines nicht auflösen. Zu müde waren die Knochen. Das warm-up zieht sich heute besonders. Ständig ist mein rechter Ringfinger taub. Ob das an der Kälte lag? Doch dann war ich warm. Ich legte alle meine Pads aus und gab Gas. Nichts. Ich disponierte um. Anderer Fußplan. Ankletter, Kreuzer und Auflösen. Es ging wie am Schnürchen.
Bahrata: Es hat mir riesig Spaß gemacht. Danke nochmal an Markus! Ich komme wieder!
2. Tag, -18 °C Bäckerei in Pirna: Ich treffe mich mit Markus Hoppe, der mich dann durchs Bahratal führen wird. Wir plaudern, und dann gehts ab ins Tälchen. Zuerst verschleppt mich Markus in den Gulag, wo ich nicht im Steinbruch arbeite, aber dennoch seine Kreationen befühle.Vor allem der Boulder "Hinterland" beeindruckt mich sehr. Selten habe ich so einen monströsen Boulder gesehen. Respekt Markus! Aber wir gehen weiter und befinden uns wieder im Schlachthof, wo wir einige Sache zusammen kletter. Die Sonne scheint zwar, aber an Wärme ist nicht zu denken. Die Bedingungen sind allerdings perfekt. Am Nachmittag macht sich Markus auf, worauf ich noch ein zwei sachen klettere und langsam merke, wie mich die Kälte richtung Kaffee zwingt. 3. Tag -20°C Schlachthof: Ich trete nochmal hoch motiviert an. Schließlich habe ich gestern am Aboriginesblock einen dicke Sack aufgehangen. Gestern konnte ich den Kreuzzug des Aborigines nicht auflösen. Zu müde waren die Knochen. Das warm-up zieht sich heute besonders. Ständig ist mein rechter Ringfinger taub. Ob das an der Kälte lag? Doch dann war ich warm. Ich legte alle meine Pads aus und gab Gas. Nichts. Ich disponierte um. Anderer Fußplan. Ankletter, Kreuzer und Auflösen. Es ging wie am Schnürchen.
Bahrata: Es hat mir riesig Spaß gemacht. Danke nochmal an Markus! Ich komme wieder!
Montag, 30. Januar 2012
1. Frauenbegehung des Untertan 8a bloc
Wenn es die Bedingungen zulassen, so zieht es uns nun immer öffter ins Hülloch. Ich habe ja einen dicke Auftrag von Markus Hoppe vor die Nase gesetz bekommen und bin mehr als motiviert die Nuss zu knacken. Conny fand eine späte Liebe zu meinem Hausgebiet dem Hülloch und hatte sich den Untertan, 8a bloc, mal genauer angesehen. Der Untertan ist atletik pur und weist einige super harte und weite Züge auf. Eine gute Körperspannung ist sehr wichtig. Insgesamt benötigte Conny 4 Tage um von den Startgriffen bis in den Ausstiegsriss zu gelangen. Für Conny ist der Untertan die schwerste und härteste der 8a Boulder, welche sie bisher klettern konnte.
VAPOR S by Scarpa

Beim neuen Vapor-S handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um die Slipper-Variante des genialen Vapor-V!!! Für alle, die die Vorteile der Vapor-Familie gern als Slipper kennenlernen möchten: here we go!
Auch hier sorgt natürlich der neue, leicht asymmetrische Leisten mit seinem moderaten Downturn in Kombination mit der patentierten „Slingshot-Power“-Konstruktion für Power und Präzision, nur eben ohne Velcro oder Schnürung. Der Schaft kommt hier jedoch komplett aus Leder, um sich optimal dem Fuß anpassen zu können!Verantwortlich dafür ist vor allem der, der mit seinem moderaten Downturn zwar immer noch genug Druck auf so gut wie jeden Mikrotritt bringt und die, die für die Spannung im Schuh sorgt – auch dann noch wenn dieser schon längere Zeit im Einsatz ist!
Und für top Reibung sorgt last but not least auch hier die neue, exklusive XS-Grip2-Sohle von Vibram.
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